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Rennslalom in Groß Dölln

26. August 2015

FullSizeRender Nördlich von Berlin ging es für das DLR-Team am vergangenen Wochenende zu dem jährlichen Highight der Saison. Groß Dölln war lange dafür bekannt den längsten Rennslalom Deutschland anzubieten. Echte 5 km ohne auch nur eine Aufgabe doppelt fahren zu müssen mal drei Wertungsläufe. Inzwischen jedoch ist die riesige Landebahn Geschichte und durch einen Solar-Park bedeckt. Die Veranstalter haben jedoch auf dem riesigen Gelände vor einigen Jahren den passenden Ersatz gefunden. Nun zwar „nur“ noch 4,1 km., jedoch weiterhin schneller und feinster Rennslalom. Die Läufe zählen beide (Samstag und Sonntag) zur deutschen Rennslalom Meisterschaft, in welcher das DLR-Team jedoch seit einigen Jahren aus Kosten- und Zeitgründen nicht teil nimmt. Jedoch zählte der Lauf am Sonntag zur norddt. Meisterschaft, wo wieder einmal eine Top 10 Platzierung angepeilt wird. 

Der Samstag würde daher für keine relevante Meisterschaft zählen und wurde daher als Vorbereitung für die Sonntags-Veranstaltung heran gezogen. Neun Starter in der Klasse, wovon gleich sechs reele Siegchancen zugesprochen worden. Entsprechend ging es bei strahlenden Sonnenschein und 27 Grad Außentemperatur auch los. Jeweils im Sekunden-Abstand kamen die Topleute aus dem ersten Wertungslauf. Christian Müller (2:23) lag dabei vor Jörg Gröhndahl (2:24). Gleich dahinter folgten die DLR- Fahrer Björn (2:25) und Morten Dau (2:26). Direkt dahinter lauerte Jan Walther (2:27). Christian Redomsky verabschiedete sich mit einem Dreher aus dem Anwärterkreis und musste sich am Ende mit dem neunten Platz begnügen.

Im zweiten Wertungslauf blieb die Reihenfolge gleich, nur Björn riskierte etwas und versuchte eine andere Linie mit anderen Bremspunkt. Der Versuch scheiterte, blieb jedoch mit viel Glück fehlerfrei, so dass nur Morten an hin vorbei ruschte und den dritten Platz dankend übernahm.

Am Sonntag wurde das Starterfeld durch eine Wolkenfront überrascht, die sich dann direkt vor Start des 1. Trainingslauf mit einem größeren Schauer entlud. In einem kurzfristig einberufenen Fahrermeeting entschied sich dann das komplette Fahrerfeld gegen die Empfehlung des Rennleiters auf Slicks zu starten, da keine weiteren Regenwolken in Sicht waren und daher aufgrund des baldigen Abtrocknens der Strecke nach dem Wechsel auf Regenreifen ein zweiter Wechsel auf Slicks folgen würde. Durch die einstimmige Entscheidung konnten diese beiden Wechsel gespart werden.

Entsprechend langsam ging es los. Teilweise wurde über eine Minute langsamer gefahren als am Vortag. Eine unübersehbare Gischt hinter den Fahrzeugen zeigte, dass zur Zeit der Regenreifen sicher die bessere und schnellere Entscheidung gewesen währe. Bis plötzlich die Trainingszeit von Jan Walther aufleuchtete. Mit 2:42 war er neun Sekunden schneller als der zweitschnellste (Björn / 2:51) und 13 Sekunden vor dem Vortagssieger Christian Müller. Ab diesen Zeitpunkt wurde die Strecke dann aber auch von Minute zu Minute trockener und die Fahrer mit den niedrigeren Startnummern mussten damit mit einen beträchtigen Nachteil leben. Morten legte im ersten Wertungslauf mit 2:44 vor. Christian Redomski steigerte danach jedoch die Bestzeit auf 2:42, bis Björn kam, der mit einer 2:37 ins Ziel kam. Christian Müller kam danach ebenfalls auf 2:37, nahm dabei jedoch eine Pylone und damit 3 Strafsekunden mit. Jan Walther als letzter Starter der Klasse konnte sich IMG_4850dann mit einer 2:41 nur wenig steigern und reihte sich daher auf Platz drei ein.

Im zweiten Wertungslauf musste Morten dann wieder vorlegen, was er mit einer neuen Bestzeit (2:36) tat. Jedoch wurde diese Zeit auf der weiter abtrockenen Strecke schnell weiter gesteigert. Jörg Gröhndahl ging dabei mit einer 2:33 noch knapp an Morten vorbei, Christian Redomski (2:34) verpasste jedoch ein Tor und bekam entsprechende Strafsekunden und fiel somit hinter Morten zurück. Dann war Björn wieder an der Reihe und legte nun mit einer 2:26 eine Bestzeit hin, an welche keiner mehr rankommen sollte. Somit war sein zweiter Tagessieg in der diesjährigen norddt. Meisterschaft nach Ahlhorn nicht mehr zu nehmen. Christian Müller (2:28) und Jan Walther (2:31) mussten sich dahinter einreihen.

Weiter geht es in drei Wochen in Schachtholm. An beiden Tagen geht es dabei um Punkte für die Schleswig-Holstein Meisterschaft, in welcher Morten aktuell führt. Zudem gibt es am Samstag weitere Punkte zur norddt. Meisterschaft.

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From → Sonstiges

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